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Unser nächstes Kapitel: Transhimalaya

Written by Claude on Tuesday, 22 October 2013 14:23.

Im Februar 2013 begaben wir uns auf unser nächstes, spannendes Abenteuer: Transhimalaya. Auf über 500 Kilometern durchquerten wir den Himalaya mit Bike und Skier- alles bei Minus 20 Grad. Alles spannende unter www.transhimalaya.ch

Geschafft!

Written by Claude on Friday, 21 October 2011 15:37.

Geschafft! Claude Balsiger stellt neuen Weltrekord mit 6175m auf


Zwei Jahre Vorbereitungen, unzählige Trainingsstunden und einige Rückschlage mussten wir hinnehmen, bis wir am 12. August 2011 endlich jubeln konnten!
Claude fuhr mit seinem Bike vom Basecamp auf 5400 M.ü.M. morgens um 07:15 los, während ihn Fotograf Martin zu Fuss mit Film- und Fotoausrüstung begleitete. Obwohl es kalt war, konnte der Tag für eine Rekordfahrt nicht besser sein. Der Schnee der letzten Tage war fast komplett geschmolzen und die Sonne schien. "Die ersten hundert Höhenmeter liefen optimal, wir erreichten 5900 Meter in weniger als drei Stunden und es schien, als ob die aktuelle Rekordhöhe von 6085 Meter gut zu schaffen sein würde", erzählte Claude nach der Rekordfahrt. Danach änderte sich das Gelände und der Aufstieg zum Gipfel wurde extrem steil. Pfade oder Wege gab es keine. Claude musste sich seinen eigenen Weg durch das Geröllfeld bahnen. "Ich war zu Fuss deutlich schneller unterwegs. Claudes eigene Vorgabe war 100% der Strecke fahrend zurück zu legen", sagte Martin.

Für die letzten 100 Höhenmeter benötigte Claude rund 2 Stunden. Als er den Gipfelgrat auf 6140 Meter über Meer errichte, liess er es sich nicht nehmen, die verbleibenden 35 Höhenmeter bis zum Gipfel weiter zu kämpfen. Nachmittags um Viertel nach Zwei war es vollbracht: Claude erreicht den namenlosen Gipfel auf 6175 Meter über Meer, komplett fahrend!

 

Eingeschneit im Basecamp

Written by Claude on Wednesday, 10 August 2011 07:26.

Nach dem Martin und Claude schon im letzten Jahr wegen schlechtem Wetter auf 6002m zum Aufgeben gezwungen wurden, kämpfen die Beiden auch in diesem Jahr mit Schnee und Eis.

Am 3. August begannen Martin und Claude den schrittweisen Aufstieg ins Basecamp auf 5400m ü.M. "Am 8.8 wollten wir auf die Rekordfahrt starten. Alles war perfekt vorbereitet, ich schlief sogar in meinem Bikekleidern, doch am Morgen erwartete uns eine böse Überraschung. In der Nacht fielen 15cm Schnee. Eine Rekordfahrt war unmöglich und wir fühlten uns ein weiteres Mal auf der Ziellinie gefoult" erklärt Claude.

Während den folgenden Tagen verliessen die Temperaturen den Gefrierpunkt nicht. Am 10.8 waren die Beiden schlussendlich zum Abstieg in tiefere Lagen gezwungen. Laut Martin ist das Projekt aber noch nicht abgebrochen: "Wir geben noch nicht auf. Das Wetter hat sich gebessert und wir planen morgen den Wiederaufstieg ins Basecamp. An Motivation fehlt's uns bestimmt nicht, wir können kaum warten". Ob der Schnee bis dahin geschmolzen ist bleibt offen.

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Claude ist in Leh angekommen

Written by Martin on Sunday, 26 June 2011 18:01.

Ich habe soeben mit Claude telefoniert und er ist mit einer Gruppe von insgesamt 12 Bikern gut in Leh angekommen. Für die nächsten drei Wochen wird er eine Bikereise als Guide begleiten. Dabei wird er sich optimal an die Höhen gewöhnen können. Die Singletrailreise in Ladakh ist auf einer Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern. Danach folgt eine weitere zweiwöche Tour in der Höhe mit Gästen.

Ich selber fliege am 27. Juli nach Leh ab und wir werden schauen, ob ein Rekordversuch dieses Jahr überhaupt möglich ist. Es hängt vieles von Faktoren ab, die wir nicht bestimmen können. Wie viel Schnee liegt? Wie ist Untergrund nach den schweren Regenfällen vom letzten Jahr? Wie gut kommen wir dieses Jahr mit der Höhe zurecht? Wir werden es sehen....

Post aus dem Himalaya

Written by Claude on Tuesday, 02 November 2010 20:17.

Am Donnerstag habe ich folgendes Mail aus Ladakh erhalten:

"Liebe Selina, Lieber Claude- Julley

Es tut mir sehr leid, dass ich Euch nicht früher schreibe. Ich wusste bisher nichts über das Internet und konnte nicht in die Stadt fahren, weil ich alleine nach meinen kleinen Töchtern schauen muss. Ich muss meine Töchter in die Schule bringen und sie wieder abholen und auch kochen und waschen für sie, das braucht alle meine Zeit. Ich erwarte das Ihr beide die Segung und das Herz von Buddha, Sangha und Dhamma erhaltet. Ich weiss, dass ihr als Stellvertreter Buddhas auf Erden benutzt wurdet um nach uns zu schauen. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung und HIlfe, die ich nie vergessen werde. Jetzt leben wir in einem kleinen Zimmer, in dem ich den harten Winter verbringen werde. Beide Töchter Stanzin und Choskith gehen weiter zur Schule und arbeiten hart um die bevorstehenden Prüfungen zu bestehen."

Brief von Dolma Yangskit. Dolma und ihre Familie haben in der Naturkatastrophe vom August ihr neugebautes Haus verloren. Sie überlebten die Fluten mit grossem Glück, trugen aber ein schweres Trauma davon. Dolma und ihr Mann mussten sich während der ganzen Nacht an einem Betonpfeiler festhalten, die Kinder konnten sie auf eine Mauer setzten. Erst am nächsten Tag konnten sie von Nachbarn aus ihrer Lage befreit werden. Ganze 25 Tage lebte die Familie mit 15 fremden Menschen in einem Zelt. LA.R.A.S finanziert der Familie ein Zimmer und Heizmaterial. Ein kleiner Schimmer Hoffnung. Helft Dolma mit einer Spende.

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