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Blog

Bikedays in Solothurn

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Bikedays:Himalaya Multivision-Show

Am Sonntag stellen Martin und Claude ihre für August 2010 geplante Expedition mit Weltrekordversuch im Himalaya-Gebirge vor: Weltpremiere und Weltrekordversuch –
 Expedition mit dem Mountainbike auf über 6000 Meter über Meer.

Link

09.05.2010, 13.00 Uhr Jugendherberge, Solothurn

 

Eine Fotokamera, die auch filmen kann

Neben Foto aufnahmen werde ich diesen Sommer auch zum ersten Mal das gesamte Projekt mit bewegten Bildern dokumentieren. Der Fortschritt der digitalen Foto-Kameras erlaubt es, nun auch Filmaufnahmen zu machen. Der ganz grosse Vorteil dabei ist, dass die bestehenden Objektive verwendet werden können und dass dank dem grossen Chip die Qualität der Film-Bilder schon sehr gut ist.

Als langjähriger Nikon-Fotograf habe ich auch den Fortschritt von Canon beobachtet und muss mir nun nach all den Jahren eingestehen, dass ich in Sachen Film mit einer Canon wohl besser bedient wäre. Bei der Nikon D300s, welche ich mir extra zu diesem Zwecke gekauft habe, fehlen mir die manuellen Einstellungen. Das Bildrauschen bei schlechtem Licht ist zudem relativ gross, es gibt nur die geringere HD-Auflösung und ganz generell merkt man, dass Canon in Sachen Forschung & Entwicklung im Filmbereich einfach über viel mehr Erfahrung verfügt.

Ich bin gespannt, ob bis im Sommer ein Nachfolge-Modell der D700 erscheinen wird. Eine handlichen Vollformat-Kamera mit voller HD-Auflösung, 30fps und manueller Kontrolle, ich wäre wieder 100% glücklicher Nikon-Fotograf!

Natürlich bin ich auch noch am üben und war deshalb mit Claude letzte Woche auf den Trails. Wie man sieht, fehlt zur Zeit nicht nur mir die volle Kontrolle über mein Arbeitsgerät!


Kommentar von Claude
: "Na ja, wo gehobelt wird fallen Späne..." :-)


" Link zum Filmbeispiel auf Youtube.

Weihnachten im April

 

Gestern war unser gesamter Hauseingang blockiert: Der Pöstler hatte vier riesige Pakete vor die Tür gestellt, zwei davon so gross wie unser Küchentisch. Mit Hilfe von Martin Bissig brachte ich die Kisten in mein Büro und wir öffneten eine nach der anderen. Meine Sponsoren hatten das bestellte Material für die Expedition geliefert. Im Paket von VELOPLUS fanden wir Trockennahrung, GPS Geräte, Helm, Wasserdesinfikations-Tabletten und viele andere kleine Helfer. VAUDE sendete uns Outdoorkleidung, begeistert wühlten wir uns durch die Zelte, Schlafsäcke, Jacken und die Thermounterwäsche. Fast wie Weihnachten im April!

 

Wir versuchten, uns einen Überblick über die Lieferung zu verschaffen und teilten das Material untereinander auf. Da Martin sich um die technische Umsetzung des Ganzen kümmert, packte er Solarladegerät, Kameras und Batterien in seine Kiste. Die Schlafsäcke und Zelte bleiben bei mir. Sie müssen uns bei Temperaturen bis minus 15 Grad wärmen...

Die extremen Wetterbedingungen im Himalaya stellen nicht nur ans Material höchste Ansprüche, auch unsere Körper werden auf die Probe gestellt. Tagsüber, in der starken Bergsonne, wird es bis zu 30 Grad heiss. Ohne Sonnenschutz wäre die Tour undenkbar! Doch kaum ist die Sonne hinter den Berggipfeln verschwunden, fällt das Thermometer auf Null Grad. Deshalb brauche ich eine vielseitige Ausrüstung: Vom Sonnenschutzfaktor 50+ bis zu den extra warmen Schuhüberzügen von Vaude muss alles mit ins Gepäck.

 

Bei meiner letzten Expedition im Himalaya im September 2009 erlebte ich auf einer Höhe von 4800 Meter über Meer mehrere eiskalte Nächte. Am Morgen war jeweils alles gefroren. Selbst mein Schlafsack, ein bisschen feucht von der Ausatmungsluft, war hart gefroren. Für den kommenden Sommer bin ich jedoch zuversichtlich, das Top-Material unserer Sponsoren wird uns den Rücken freihalten für das wirklich Wichtige: Den Rekordversuch am 6000er.

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Stürzen ist menschlich

Dienstag, 19:05 Uhr: Ich liege auf dem Waldboden und atme gepresst ein und aus. Nein, ich bin nicht schwanger, sondern liege nach einem Sturz unter meinem Golden Willow Bike. Als erstes spüre ich den Schmerz in meinen Finger, denn ich habe während dem Fall noch probiert, das Bike abzufangen, als wir plötzlich die Position gewechselt haben: Ich unten, mein Bike oben. Dabei erwischte ich den falschen Ort, ich griff direkt ins drehende Rad, mitten in die Speichen. Autsch! Mühsam rapple ich mich hoch, was ist passiert?

Den Nachmittag verbrachte ich auf einem meiner „Haus-Trails", der ein abwechslungsreiches Uphill-Training und eine rasante Abfahrt verspricht. Die Hinauffahrt verlief problemlos: Das steile Felsband konnte ich mühelos hochfahren, es folgte ein Abschnitt mit Switchbacks und Wurzelpassagen. Vor einem Baum musste ich dann doch noch absteigen und das Bike auf die andere Seite heben. Zehn Minuten später hatte ich es geschafft, ich stand oben und schaltete mein Bike in den Downhill-Modus. Auch die folgende Wegstrecke sollte mir eigentlich keine Mühe bereiten: Eine der wenigen nicht befahrbaren Stellen der Strecke, ein umgefallener Baumstamm, lässt sich normalerweise mit einem kleinen Sprung überwinden.

Auf der Abfahrt war ich hoch konzentriert und legte mich voll ins Zeug. Der Sprung kam näher, ich fokussierte die Kurve, dachte an die Bewegung, an das Gefühl beim Absprung. Doch so weit sollte es gar nicht kommen. Ein kräftiger Schlag von links, ein Ruck und ich flog durch den Wald. Im Dornengestrüpp landete ich zwar einigermassen weich, doch das Bike folgte unsanft hinter mir her.Völlig auf den Sprung konzentriert hatte ich mich mit der Pedale in einer kleinen Wurzel verhängt. Ein klassischer Fahrfehler.Wenn man wie ich täglich mehrere Stunden auf dem Bike verbringt, kann ein solcher Fehler aus Unachtsamkeit gerne passieren.

Ich versuche aufrecht zu stehen, aber verspüre sofort Schmerzen, durch meine Beine scheint Blei zu fliessen, das Knie fühlt sich taub an. "Oh nein, nur das nicht, nur nicht verletzt sein!" fährt mir durch den Kopf. Ich bin mitten in meiner wichtigsten Trainingsphase, in vier Monaten will ich auf einen 6000er rauffahren, da zählt jeder Tag der Vorbereitung.

Ich beisse die Zähne zusammen, hier gebe ich nicht auf! Ich stosse das Bike humpelnd wieder bergauf, so lange die Muskeln noch warm sind, wiederhole ich den Sprung einige Male, jedes Mal gelingt er mir und ich vergesse die Schmerzen.

Doch erst am nächsten Morgen zeigt sich das wirkliche Ausmass meines Sturzes: Mein rechtes Bein ist blau vor lauter Blutergüssen. Ich habe jedoch Glück, nichts ist gebrochen, die Prellungen werden heilen und die defekten Parts des Bikes werden von BIONICON grosszügig ersetzt.

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Das Bike ist da!

Ein weiterer Schritt auf den 6000er zu: Mein Bike ist da!

Zum Gelingen meines Projekts tragen im wesentlichen vier Punkte bei: 1)   Der richtige Ort 2) Meine richtige Form 3) Die richtige Unterstützung  4) Das richtige Material

Ich beschäftigte mich lange mit der Frage, welches Bike mich auf den 6000er bringen könnte. Die Ansprüche an das Bike sind nicht zu unterschätzen; Robustheit, Gewicht, Anpassungsfähigkeit und Leistung. Die optimale Antwort dazu hatte BIONICON . Europas innovativste Bikemarke war auch zu meinem Problem um keine Lösung verlegen: Das Golden Willow Scandium. Ein leichtes Allmountainbike mit Top-Kletterfähigkeit wird innert Sekunden zu einem tauglichen Abfahrtsbike.

Für mich hat jetzt die Testphase begonnen und gemeinsam mit Rene aus dem Trailrider Shop sind in den nächsten Tagen diverse Materialtest angesagt.  Mehr dazu in einigen Tagen...

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Raus mit dem Winter

Wie fest habe ich doch mit dem März gerechnet in meiner Trainingplanung. Und jetzt endlich ist er richtig da!

Noch im Februar versteckte ich mich 3-4 Mal wöchentlich im Kraftraum. Dort gab es Tonnen an Gewichten zu bewegen, zu balancieren und zu schwitzen. Das restliche Trainingspensum füllte ich mit Skitouren und anderem, angenehmen Ausdauertraining. Biken im Schnee macht auch nur auf dem Haustrail Spass, nicht in 4-5 stündigen Trainings.

Im März rechnete ich mit weniger Schnee und mehr Biketraining. Daraus wurde bisher nichts. Uphills sind angesagt, Trails rauf und dann so schnell wie möglich wieder runter, um nochmals hoch zu fahren. Jetzt kann es also losgehen!

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Materialsponsor

vaude

Hauptsponsor

veloplus

Hauptsponsor

bionicon

Reisesponsor

Mountainbikereisen im Himalaya