Claude Balsiger


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- geboren am 15.2.83
- lebt in Zug/ Schweiz
- Mountainbikeguide, Lehrer

Kontakt
www.bici-adventure.ch
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Highlights:
2007 Bike-Expedition im Himalaya
2008 Entdeckung der höchste Biketour der Welt, Trails auf 5000 Metern
2009 Solo Expedition im Himalaya in absolut unbekanntem Gebiet
2010 Höhenweltrekordversuch 6002m ü.M. abgebrochen

Bisherige Medienpräsenz im Pressespiegel


Nach 2 Jahren Jahren als Primarlehrer in Engelberg, setzte ich ab 2007 voll aufs Mountainbiken. Nebst der Tätigkeit als Guide konzentrierte ich mich auf Rekotouren und Alleinegänge im Himalaya. September 2008 wurde zu einem Wendepunkt, als ich die höchste Biketour der Welt und erste Sponsoren fand. Mittlerweile studiert Claude Medien- und Kommunikationswissenschaften, sowie Sport an der Uni Fribourg und leitet Reisen für abenteuerreisen.ch

Interview mit Claude:

1. Wie kam dir die Idee, mit deinem Mountainbike einen 6000er zu befahren?

2008 war ich auf einer Expedition im indischen Himalaya. Ich rekognoszierte  die höchste Mountainbiketour der Welt und überquerte mehrere 5000 Meter hohe Pässe. Dabei entdeckte ich mein Flair für das Höhenbiken und vor allem das Potential des Gebietes. In keiner anderen Region des Himalayas ist es möglich, einen 6000er mit dem Mountainbike zu befahren. Mich reizt es, neue Wege zu gehen. Mit dem Versuch eines Weltrekordes lassen sich auch im Bikesport neue Wege erschliessen.

2. Wie ist es möglich, auf der Höhe von 6000 Metern überhaupt zu biken?

Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Zentral für den Erfolg des Versuchs ist die Akklimatisation an die Höhe. Darauf kann ich mich in der Schweiz nicht vorbereiten.  Ich reise deshalb sechs Wochen vor dem Versuch in den Himalaya. Bei früheren Expeditionen merkte ich, wie gut sich mein Körper akklimatisiert und auch unter extremsten Bedingungen Höchstleistungen vollbringen kann.

3. Was genau reizt Dich an solchen Grenzerfahrungen?

Die Bergwelt des Himalayas ist faszinierend. Extreme Bedingungen wie klirrende Kälte, Einsamkeit und schwieriges Terrain machen das Biken zu einer Herausforderung. Körperliche Stärke kann sich jeder antrainieren, aber um auf den Gipfel zu kommen, braucht es mentale Disziplin. Ich suche nicht den schnellen Kick,  sondern möchte meine Grenzen auszuloten.  Mich motiviert es mit meinem Willen das Ganze zu meistern.

4. Was sind die Schwierigkeiten des Projektes? Was kostet es?

Problem Nummer eins war es die passende Region zu finden. Ein Berg, der überhaupt bis über 6000 befahrbar ist. Nach dem ich in meiner dritten Himalaya Expedition 2009, diesen Berg fand bleiben nun Probleme wie Höhe und Akklimatisation, Untergrund und Steilheit des Geländes. Kann ich mich genügend gut akklimatisieren, um in dieser Höhe noch fahren zu können? Wir der Boden genügend hart sein, für eine optimale Traktion?
Dank dem Einsatz unserer Sponsoren BIONICON BIkes, Veloplus und abenteuerreisen.ch können wir das Projekt kostennetral abwickeln.

5. Was genau für ein Gipfel ist es, auf den Du fahren willst?
Der Gipfel liegt auf dem Changtang Hochplateau im indischen Himalaya. In diesem indischen- tibetischen Grenzgebiet gibt es circa 400 unbenannte Gipfel. Einen davon habe ich mir ausgewählt.

5b. Bist du ein Rekordjäger? Was bedeuten dir diese Rekorde?

Solche Rekorde sind im meinem Bereich des Mountainbikens schwer zu definieren. Die Höhe bietet allerdings einen klaren, überprüfbaren Wert, der zu einem Rekord werden kann. Die Bedingungen wie es dazu kam werden dabei allerdings völlig weg gelassen.  Ich bin überzeugt, dass die Leistungen die ich erbringe weltweit einzigartig sind. Die körperliche und mentale Stärke zu erbringen, dabei das mountainbike-technische Können zu haben, für solche Abenteuer gemacht zu sein und die Bereitschaft sich auf solche Einsamkeit und Ungewissheit einzulassen ist bestimmt außerordentlich. Das ist halt das gesamte Paket aus Abenteuer, Einsamkeit, Kälte, Höhe, und sportlicher Leistung.

5c. Warum bist du alleine unterwegs?

Ich bin nicht alleine unterwegs und ich bin auch kein Einzelkämpfer. Wir sind als Team im Gebirge. Martin als Fotograf, Angchuk als einheimischer Guide, Angdu als Koch, Stoby als Helfer, Tashi als Horseman, Marpo, Nakpo und Karpo als Lastpferde und ich halt als Mountainbiker.


 

Materialsponsor

vaude

Hauptsponsor

veloplus

Hauptsponsor

bionicon

Reisesponsor

Mountainbikereisen im Himalaya