Post aus dem Himalaya

on 02 November 2010.

Am Donnerstag habe ich folgendes Mail aus Ladakh erhalten:

"Liebe Selina, Lieber Claude- Julley

Es tut mir sehr leid, dass ich Euch nicht früher schreibe. Ich wusste bisher nichts über das Internet und konnte nicht in die Stadt fahren, weil ich alleine nach meinen kleinen Töchtern schauen muss. Ich muss meine Töchter in die Schule bringen und sie wieder abholen und auch kochen und waschen für sie, das braucht alle meine Zeit. Ich erwarte das Ihr beide die Segung und das Herz von Buddha, Sangha und Dhamma erhaltet. Ich weiss, dass ihr als Stellvertreter Buddhas auf Erden benutzt wurdet um nach uns zu schauen. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung und HIlfe, die ich nie vergessen werde. Jetzt leben wir in einem kleinen Zimmer, in dem ich den harten Winter verbringen werde. Beide Töchter Stanzin und Choskith gehen weiter zur Schule und arbeiten hart um die bevorstehenden Prüfungen zu bestehen."

Brief von Dolma Yangskit. Dolma und ihre Familie haben in der Naturkatastrophe vom August ihr neugebautes Haus verloren. Sie überlebten die Fluten mit grossem Glück, trugen aber ein schweres Trauma davon. Dolma und ihr Mann mussten sich während der ganzen Nacht an einem Betonpfeiler festhalten, die Kinder konnten sie auf eine Mauer setzten. Erst am nächsten Tag konnten sie von Nachbarn aus ihrer Lage befreit werden. Ganze 25 Tage lebte die Familie mit 15 fremden Menschen in einem Zelt. LA.R.A.S finanziert der Familie ein Zimmer und Heizmaterial. Ein kleiner Schimmer Hoffnung. Helft Dolma mit einer Spende.

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