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Shooting im Südtirol und Blitztechnik

Die Saison meiner Foto-Shootings für Magazine und Hersteller hat eigentlich schon im Mai begonnen. Im Juni und Juli ist jedoch der Bär los! Das Wetter ist in der Regel gut, in den Alpen ist der Schnee geschmolzen und die neuen Prototypen treffen bei den Herstellern ein. Für die Eurobike im September müssen die Shootings für die Prospekte jeweils vor Ende Juli abgeschlossen sein. Und da ich dieses Jahr ja bereist am 27. Juli in den Himalaya fliege, müssen alle Shootings noch vorher erledigt sein.

Zur Zeit bin ich zehn Tage im Südtirol für einen deutschen Hersteller (nein, es ist NICHT Bionicon ;). Freue mich echt, die Gegend hier ist der Hammer und auf die Bilder vom letzten Jahr hatte ich sehr viel positives Feedback.

Ein Problem, mit welchem ich in Europa und besonders auch im Himalaya konfrontiert bin, ist die starke Sonneneinstrahlung zwei Stunden nach Sonnenaufgang bis zwei Stunden vor Sonnenaufgang. Das Sonnenlicht ist "hart" und die Helme geben unschöne Schatten in die Gesichter der Fahrer. Um dieses Manko zu beheben, muss geblitzt werden. Da die Fahrer zum Teil bis zu 50 Meter von mir entfernt sind, muss ich den Blitz per Funk fernauslösen. Wer sich achtet, sieht dies auch bei vielen Bildern hier auf der Website vom letzten Jahr, als ich mit Claude unterwegs war.

Einziges Problem: die Blitzsteuerung erfolgt manuell. Das heisst für mich: Blitz aufs Stativ, zurückgehen, Testbild machen, dieses überprüfen, danach wieder zum Blitz gehen, Einstellungen verändern, wieder Testbild machen und so weiter, und so fort. Ein Aufwand, der sich aber auf jeden Fall lohnt und den Bildern das gewisse Etwas gibt.

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